Das Museum Bautzen als Lern-Ort und Frisiersalon - 20.01.2011

In enger Zusammenarbeit mit dem Mode-Team der Friseur-Innung trugen unsere Fachexpertinnen und vor allem unsere Auszubildende zum Gelingen der Sonderausstellung „Wer schön sein will, muss…zum Friseur“ bei:

So stellte unser BSZ , von Schülern geknüpfte, Perückenmodelle als Exponate zur Verfügung und ermöglichte mit der Teilnahme engagierter Azubis am Schaufrisieren die Realisierung dieses Höhepunktes der Ausstellung am 5.12.2010 sowie am 16.01.2011.

Ekaterina Feldbusch, Lisa Kunz, Maria Anne Hofmann, Christin Friede und Stefanie Müller erfreuten sich der Wandlungsfähigkeit ihrer Köpfe je nach Frisur-Stil vergangener Epochen sowie aktueller Trends und genossen den kritischen Blick der Berufskollegen sowie neugieriger Besucher.

Zudem begaben sich die Klassen des 1. und 2.Lehrjahres im Museum auf Spurensuche nach den überaus vielfältigen Tätigkeiten sowie Instrumentarien der Experten für Schönes Haar und Gesundheit in der Vergangenheit. Wie eine Flohfalle funktioniert, weis nun jeder, ebenso ist jedem klar, worauf der Spruch „wer schön sein will, muss leiden“ beruht. Der Friseur war eben nicht nur für das echte und falsche Haar zuständig, sondern ebenso für die Zähne, die Verdauung, die Haut, und er erfand geniale Werkzeuge für sein Tun.

Zwischen Faszination und Ablehnung schwankten die Gefühle der Azubis beim Betrachten der aus Liebe zu den Angehörigen im 19.Jahrhundert so kunstvoll von Friseuren geklöppelten Haarbilder. Hier zeigt sich, dass das Frisierhandwerk zugleich ein echtes Kunsthandwerk war. Ohne Leidenschaft für Haut und Haar bleibt der Friseur eben nur ein Haarabschneider.

Daher wohl auch, verpackte Museumspädagoge Schollmeyer die Berufsphilosohie in ein amüsantes Puppenspiel.

Das Friseurteam des BSZ